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> Die Wandernden Seelen, die zeitlosen Streiter
Iljardas
Beitrag 13.01.2006 - 10:46
Beitrag #1


Ordensmeister
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Die Wandernden Seelen

Einst gab es zwischen den Cherubimen und Seraphimen einen heftigen Zwist. Jeder der Unsterblichen verfolgte seine Ziele und war gewillt alles dafür einzusetzen. Dabei waren die Seelen der Sterblichen mehr mittel zum Zweck. Wie viele Kriege waren schon im Namen der Göttlichen ausgetragen worden und hatten Unschuldige Opfer gefordert.
Es fand ein Treffen an einem geheimen Ort auf Tanaris statt, an dem alle Cherubime und die beiden Seraphime teilnahmen. Doch keiner der Anwesenden wusste, wer dieses Treffen einberufen hatte und so entbrannte schnell ein heftiger Streit zwischen den Unsterblichen. Lauter Donner erscholl und plötzlich legte verstummten die Götter, denn der Sanfte Gott war erschienen. ER schaute erbost auf seine Kinder herab, denn wie solche benahmen sie sich und spielten mit dem Schicksal der Sterblichen als seien diese nur Zinnfiguren in ihren Händen. "Ihr beschämt mich, seit ihr doch meine Schöpfung. So machtvoll und intelligent und doch auch so dumm und fehlbar seid ihr. All euer Streben geht nur danach eure Nicht-Brüder und Nicht-Vettern zu übertreffen ohne auf das Leben und Sein an sich zu achten. Ich würde sogar soweit gehen euch mit den von euch ach so verachteten Sterblichen auf eine Stufe zu stellen." Beschämt senkten die Götter ihr Haupt, denn sie erkannten, dass ER die Wahrheit sprach. Doch ER hatte noch nicht geendet: "Deshalb werde ich nun den Sterblichen die Wahl über ihr eigenes Schicksal erkennen lassen. Nicht länger sollen sie nur Marionetten in euren Händen sein. Sie sollen auch für sich selbst einstehen können!" Etwas Unruhe brach zwischen den Engel und Erzengeln aus, doch ER gebot ihnen Ruhe. "Jene, die sich unter den Sterblichen hervortuen sollen auf eine Reise gehen und erfahren was ihr schon getan habt und möglicherweise noch tun werdet. Man soll sie lehren, dass es mehr als nur Schwarz und Weiß, Gut und Böse oder was auch immer gibt. Sie sollen auf die Reise der Seelen gehen. Wenn sie diese bestanden haben und ihrem inneren Feind gegenüber getreten sind, sollen sie entscheiden: Für euch oder für die Sterblichen." Mit diesen Worten verschwand der Sanfte Gott und ließ seine Kinder verwirrt zurück.
In den Monaten später verschwanden mehrere Wesen auf Tanaris, scheinbar ohne jegliche Systematik mit der Ausnahme, dass sie alle große Macht und Erfahrung inne hatten und zu den besten ihrer Völker galten. Ein Jahr später kehrten sie zurück. Äußerlich gleich und doch anders als sie zuvor gewesen waren. Ihr Geist schien ein weiteres Leben hinter sich zu haben, denn sie hatten nun ein vollkommen anderes Weltbild. Viele ließen ihren Glauben hinter sich und verschwanden aus den Geschichtsbüchern, andere hingegen nahmen ihre Aufgabe um so fanatischer wahr. Doch zu den legendären Schlachten der Geschichte tauchten viele der Männer und Frauen wieder auf und ließen die Grundfesten von Tanaris in schier unglaublichen Auseinandersetzungen erzittern. Die Wandernden Seelen waren nun auf der Bildfläche von Tanaris erschienen...
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Die Wandernden Seelen sind die mächtigsten Wesen der Flachen Erde. Nur die besten und mächtigsten Wesen werden ausgewählt auf die Reise der Seelen zu gehen. Sie durchleben noch einmal Abenteuer und legendäre Schlachten der Geschichte von Tanaris. Sie werden mit der Grausamkeit und der Liebe der Götter konfrontiert und müssen am Ende gegen das kämpfen was man selbst am meisten fürchtet: das eigene Selbst. Nur wer diese Prüfungen alle schafft, dem ist es vergönnt vor Waladron, den Abgesandten des Sanften Gottes zu treten und zu entscheiden: sich einem Gott zu verschreiben oder die Sterblichen zu beschützen.
Wandernde Seelen sind unsterblich und werden von den Einflüssen des Alters nicht mehr berührt. Nur die Cherubime, Seraphime, der Warlock oder eine andere Wandernde Seele kann ihr Dasein beenden. Doch achtet ER darauf, dass seine Kinder nicht zu sehr in die Geschicke der Seelen eingreifen, sollen diese doch das Machtverhältnis zwischen Göttern und Sterblichen wieder ins Gleichgewicht führen...

Diese Beschreibung basiert auf einem Abenteuer, das ich für meine Spieler geschrieben habe. Wer kennt es nicht, dass einem die Spieler immer wieder in den Ohren liegen, dass sie doch so gerne wieder mit ihren Charakteren im Stufen-Bereich 35/35 aufwärts spielen würden. Dieses Abenteuer war meine Antwort darauf. Die eigentliche Reise der Seelen setzt sich aus mehreren kleineren Abenteuern zusammen, die vor allem das Wirken der Götter hinterfragen, als das Handeln der Sterblichen hervorheben. Ganz am Ende schließlich müssen die Spieler sich entscheiden, ob sie denn wirklich weiter im Namen eines Gottes handeln wollen oder sich lieber von diesem lossagen und von nun an zum Schutze oder gar der Führung der Sterblichen handeln. Ich habe es hierbei so gehalten, dass die Charaktere danach nur noch als NSCs gelten. Sie erhalten verschiedene wirklich heftige Fähigkeiten (werde per Zufall und in Absprache mit dem Spieler vergeben). Glaubenskämpfer, die sich von ihren Göttern abwenden verlieren nicht ihre Fähigkeiten, sondern dürfen weiterhin Todesmagie (als Diabolist) o.ä. benutzen. Diese Macht wird ihnen vom höchsten aller bekannten Götter zugesichert. Als Zeichen der Seelen habe ich übrigens das Ankh-Kreuz gewählt, das ägyptische Zeichen für Leben und Lebenskraft.

Der Beitrag wurde von Iljardas bearbeitet: 13.01.2006 - 10:46


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Medivh
Beitrag 16.01.2006 - 13:46
Beitrag #2


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Das ist das Kreuz mit der Schlaufe obendrauf, richtig?

Sehr interessante und vor allen Dingen masterintensive Idee smile.gif

Vielleicht könnte ein NSC die Sache noch besser darstellen, oder? Ich persönlich wüsste aso aus dem Stehgreif nicht, welche Abenteuer ich da meinen Leuten aufhetzen sollte, damit sie die Zweifelhaftigkeit der Cherubime hautnah (und aus einer objektiven Ansicht heraus) erfahren könnten.

Grüße
Medivh


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Iljardas
Beitrag 16.01.2006 - 15:15
Beitrag #3


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@Medivh Genau dieses. wink.gif

Nun ja einen NSC hab ich ja schon gepostet. Es handelt sich um Ilias, dessen Entscheidung ich bis am Ende eigentlich spannend erwartet hab. Von ehemals 5 Spielern haben auch leider nur 2 Spieler (1 weiterer half noch unterstützend und außer Konkurrenz aus) bis zum Ende durchgehalten. Der zweite Spieler hatte eine Nekromantin als Charakter und ist nie von seiner Verehrung Uhlums abgewichen. Wobei er sich leider nicht immer ganz seinem Stande nach verhalten hat, aber naja...
Also Werte will ich von Ilias eigentlich nicht posten. Zum einen müsst ich da noch mal mit meinem Spieler reden und zum anderen würde ich dann hier im Forum gemördert oder so. Der gute besitzt nämlich nicht nur eine Vielzahl höchstmagischer Gegenstände, wie z.B. einen magischen Ring von Argondor, sondern wurde auch in diversen Abenteuer mit mehreren Fähigkeiten ausgestattet. Übrigens liest er dies jetzt wahrscheinlich so oder so und wird demnächst wie schon am letzten Samstag anfragen, ob er nicht noch bis ZP:75 (er ist jetzt glaub ich bei ZP:50 oder so) weiterspielen darf biggrin.gif Da kommt wohl doch noch ein bissl Arbeit auf mich zu...

Wegen der Abenteuer:
Ich hab da eine Vielzahl von Szenarien skizziert, dann doch wieder verworfen oder gar während des Abenteuers umgebaut. Der Grundgedanke war aber oft gleich: es gibt eigentlich nie nur Licht und Dunkelheit, sondern auch was dazwischen. Manchmal waren auch Abenteuer dazwischen die komplett ohne die Götter auskamen, aber auf das Leid der Sterblichen ohne fremde Hilfe hinwiesen. So ließ ich die Gruppe einmal in einem Dorf zurück, dass von seltsamen Wesen (Mischung aus Resident Evil und den Zerg von Starcraft) niedergemacht worden war. In fast jedem Abenteuer trafen die Helden auf eine Wandernde Seele, meist ein Wesen, das sich für einen Gott entschieden hatte und danach Tod und Zerstörung über die Ungläubigen brachte. Eines der beliebtesten Abenteuer war das letzte Szenario vor dem Finale im Tempel Waladrons: Die Vergessenen Reiche, basierend auf der gleichnamigen Bücherreihe von Margarete Weiß & Traci Hickmann. Das Ganze dreht sich um zwei Halbgötterrassen mit übermächtiger Magie (die Helden sind also meist Statisten und können nur indirekt das Geschehen beeinflussen), die sich für allmächtig halten. Ist etwas verzwickt, aber meiner Gruppe hat es echt gut gefallen, weil die Haupt-NSCs halt auch echt gut sind.
Im Grunde geht es nur darum, dass sich die Helden bissl Gedanken machen. Soll ja nicht jeden Glaubenskämpfer sofort "bekehren", aber zumindest bissl zum Nachdenken anregen smile.gif

Ich hab allerdings noch zwei weitere NSCs, die mittlerweile Wandernde Seelen sind. Wenn du willst poste ich deren Werte mal.


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