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> Yaisk - Willkommen auf der Insel der Magier, Zusammenfassung der bisherigen Abenteuer
Iljardas
Beitrag 14.01.2019 - 22:55
Beitrag #1


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Dieser Thread dient einer Gruppe als Quasi-Tagebuch, damit sich die Spieler zwischen den Treffen am Tisch auch an alle Geschehnisse erinnern. Wer mitschmökern will, darf dies gerne tun.

Vorausgeschickt wird außerdem, dass die Szenarien von zwei verschiedenen Spielleitern aufgestellt wurden und daher kein Anspruch auf Vollständigkeit besteht.

Zur Übersichtlichkeit und auf Wunsch der Spieler zu Beginn eine Liste der teilnehmenden Spieler-Charaktere & NSCs:

SCs:
Panes, der Wanderer (ausgeschieden)
Colbat, der Kopfgeldjäger (RIP)
Alfonso Alonso, der Diebhirte (RIP)
Vanedan von Iskariot, der Magier
Tingriel Highflyer, die Hochelfenhazelpriesterin
Bombastus Highflyer, der Hochelfenhexenmeister
Grondur, der Halbork
Marc Schwarz, Händlerheiler
Obediah, der Hasardeur
Elric, der Nebelelf
Cwaigon Tavarell, Nomadenzwerghazelpriester

NSCs:

Lord Trebor von Weiden - Herr der Stadtwache und Mitglied des Magierrats
Lord Erwin Fallstorm - Vorsitzender des Magierrats und Bruder von Trebor von Weiden
Lord Travius - Mitglied des Magierrats und Verbündeter des Halphasordens
Darius Woyczek - "Pate" der Verbrecherorganisationen in der Stadt Yaisk
Luzian - Heiler an der Akademie der Magier
Hypreas - Oberster Wächter des Friedhofs
Lord Ashan Tellon - Magier auf Yaisk
Albert, der Wissende - Archivar in der Großen Bibliothek; ehemaliger Lehrmeister von Vanedan
Othos, der Schriftmeister - Archivar in der Großen Bibliothek
Lady Ismir, die Wüstenfrau - Archivarin in der Großen Bibliothek
Lord Itos, der Lethonier - Archivar in der Großen Bibliothek
Jon, der Alte - Archivar in der Großen Bibliothek
Esther, die Sprachenmeisterin - Archivar in der Großen Bibliothek
unbekannte Diebin - Verbündete (?) der Helden
Mondelfin im Dienste von Woyczek - zu finden in der Gaststätte "Kleine Laterne"
"Der Zwerg" & "Der Dumme" - Kontaktpersonen in Foggarts Pfuhl (ein Kleinwüchsiger und sein Barbarenleibwächter)
Magnus - Verbündeter der Helden
Eraq - Türmeister der Großen Bibliothek
Ibris - Schreiber von Albert; Student verbotener Magie (RIP)
Chrissa - Schreiberin von Albert; Student verbotener Magie; in Gewahrsam
Patrick - Schreiber von Albert; Student verbotener Magie (RIP)
Orleana - Schreiberin von Albert; Student verbotener Magie; in Gewahrsam
Arik - Schreiber von Albert; Student verbotener Magie (RIP)
Harbo, der Bestatter
Haggard, Meister der Genossenschaft der Bestatter
Theo (RIP), Harald, Björn und Manni - Wächter der Leichenhäuser
Thormund, der Händler
Lady Jazmin - Vertraute von Lady Ismir




Des Weiteren eine Übersicht der Orte:
"Das Entermesser" - Spelunke im Hafenviertel
"Das Blaue Segel" - Gaststätte im Arbeiterviertel
"Das Rote Fass" - Gaststätte im Sackviertel
"Silberner Kelch" - Gaststätte in der Nähe der Großen Bibliothek
"Die kleine Lampe" - Lusttempel und Amüsierbetrieb am Rande von Foggarts Pfuhl

Der Beitrag wurde von Iljardas bearbeitet: 16.07.2019 - 12:10
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Iljardas
Beitrag 15.01.2019 - 13:48
Beitrag #2


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Szenario 1: Intrigen unter Magiern
Die Gruppe bestehend aus Vanedan von Iskariot dem Magier, Panes dem Hirten, Grondur dem Halbork, Colbart dem Kopfgeldjäger und Marc Schwarz dem Händlerheiler landete relativ unbedarft auf der Insel der Magier. Wie sich schnell herausstellte, war auch in der großen Stadt vom Nordzipfel der Insel nicht viel anders als in anderen Teilen der Welt. Nur, dass hier eben nicht adlige Rohlinge in Rüstungen den Ton angaben, sondern Kuttentragende Zauberstabschwinger. Sei es drum versuchte sich die Truppe auf der Insel zurechtzufinden und stellte fest, dass die Stadt sich in mehrere Viertel aufteilte (siehe Karte anbei).
Man fand recht schnell ein Gasthaus mit dem Namen "Kleiner Lord" und buchte dort ein Zimmer. Im benachbarten Armenviertel "Foggarts Pfuhl" entdeckte Truppe auch gleich einen Ort zum Feiern und zwar die Lusttempel "Kleine Lampe" (und nein auf Yaisk ist nicht alles klein). Ferner musste die Truppe erfahren, dass Elfen auf dem Eiland als minderwertig gelten und daher als Sklaven, Diener und Lustvolk herhalten müssen - und dass die Kanalisation von Ghoulen heimgesucht wird, was niemanden weiter stört. Etwas Schwund in der normalen Bevölkerung hat es ja schon immer gegeben.
Am nächsten Tag jedenfalls erhielt Vanedan ein Schreiben von einem Magier aus dem Rat, was einer großere Ehre entspricht, aber genauso mindestens genauso viel Ärger und Arbeit verspricht. So kam es das Trebor von Weiden, Hoher Magier des Rats und Herr der Stadtwache die Truppe beauftragte seltsame Morde an den Elfen aufzuklären. Nicht aus Nächstenliebe zu dem unliebsamen Volk, aber vielmehr da sich etwas seltsames dahinter verbarg. Die Elfenleichen wiesen allesamt seltsame Male auf, ihre Organe waren zerplatzt und das ganze Blut als auch sonstige Flüssigkeiten (vor allem in der Midsektion) abgesaugt. Gesagt getan zogen die Abenteurer davon, um ohne Plan sich voranzutasten.

Nach Tagen des Recherchierens und Besuchen im Lusttempel fand die Truppe heraus, dass Grondur trotz seines Äußeren ein motivierter, aber nicht unbedingt talentierter Sänger & Alleinunterhalter ist (er versuchte sein Glück mehrfach im Lusttempel auf der Bühne mit mehr oder minder großen Erfolg) und dass die Adligen einer berauschden Droge fröhnten, welche vollkommen willenlos und meist hüllenlos machte. Die weiteren Nachforschungen führten dazu, dass die Truppe nächtlich angegriffen wurde und Bekanntschaft mit einem Ghoul machte. Ferner, dass ein Adliger mit Namen Lord Banish bereits durch die Droge zu Tode gekommen war. Bei dem Versuch sein Haus zu durchsuchen, wurden die Helden angegriffen und wurden des Angreifers nicht habhaft. Sie fanden aber einen Brief mit jener Droge darin und eine Einladung zum Masken von Lord Erwin Fallstorm, dem Vorsitzenden des Magierrats. So beschloss Truppe selbst zu jenem Maskenball zu gehen und dort mehr herauszufinden. In der Zwischenzeit von 10 Tagen wollten sie weitere Informationen sammeln.

Weitere Untersuchungen förderten zu Tage, dass sich ein Orden den Halphas mittlerweile auf der Insel ansiedelte und sogar einen Sitz im Rat der Magier erhalten hatte. Das machte die Truppe stutzig und neugierig, was selten eine gute Kombination ist. Sie untersuchten daher allerlei Orte und fanden heraus, dass in einem Armenhaus nahe Foggarts Pfuhl die Obdachlosen nicht etwa nur versorgt, sondern zum Teil auch entsorgt wurden. Die Abenteurer schlichen sich auf dem Gelände ein und fanden in einem rückwärtigen Gebäude einen Abgang in die Tiefe. Alte Tunnel zogen sich durch die Erde und bildeten ein kompliziertes System, welches von Ghulen wimmelte. Dort beobachteten die Abenteurer einen Trupp aus Menschen mit einem Zwerg, die das Ganze anleiteten und inspizierten. Dabei wurde ersichtlich das Halphas etwas mit der Sache zu tun hatte. Ferner fand die Truppe heraus, dass ein weiterer Adliger, Lord Travius - ebenfalls Mitglied des Magierrats - in die Sache verstrickt war. Denn er führte das Armenhaus offiziell zu karitativen Zwecken.

Grondur hatte derweil eine Fiedel erstanden und war fest entschlossen eine Karriere als Musiker und Unterhalter zu starten. Leider hatte unverhofft ein magisches Instrument erworben und löste mit einer unbeabsichtigen Tonfolge bei einem privaten Konzert eine unerwartete Reaktion aus. Eine uralte, hässliche Frau erschien. Ihre Präsenz und Macht war erdrückend und alle anderen Anwesenden kippten direkt vom Stuhl oder waren nicht mehr Herr ihrer Sinne. Die Alte stellte sich als die Schwarze Witwe und war sehr angetan von Grondurs Spiel. Sie hatte ihn zu einem Erwählten erkoren, der ihr nach seinem Ableben als Spielmann dienen sollte. Bis dahin gewährte sie ihm einen Wunsch und der Verpflichtung, dass er bei jedem Vollmond bereits zu Lebzeiten für sie spielen müsse. So wählte Grondur die Fähigkeiten eines Barden zu dem genannten Preis. Danach zog er sich zurück, um sein Spiel zu perfektionieren und seine neue Meisterin als auch andere zu verzücken.

Seine Mitstreiter waren in ihrer Suche ebenfalls weitergekommen. Marcus verdingte sich als Kutscher, um Nachts Adlige umherzufahren und mehr herauszufinden. Vanedan versuchte seine Kontakte an der Akademie zu nutzen und weitere Informationen zu heben. Panes und Colbart durchsuchten weiter die Stadt nach weiteren Hinweisen. Bei einem Besuch in der "Kleinen Lampe" und bei einer Kutschfahrt kam es zu einem seltsamen Ereignis, dass ein dumpfer Ton erklang und sich die Wirklichkeit um die Helden veränderte bis sich diese in einer Art Schattenwelt wiederfanden. Hier erschienen Horden von Ghoulen und versuchten den anderen an den Kragen zu gehen. Mehrere andere normale Anwohner fielen den Ghoulen zum Opfer, aber die Helden konnten entkommen. Sie vermuteten daraufhin mehr in der Tiefe unter dem Armenhaus.

Aufgeschreckt von den Untersuchungen und dem Herumschnüffeln wurden aber auch andere Anwohner der Stadt auf Truppe aufmerksam. So kam es, dass Darius Woyczek als Ortsansässiger Unterweltkönig sich gestört fühlte und den Nachforschungen ein Ende stellen wollte. Seine Auftragsmörder wurden von den Abenteurern jedoch mit mehr Glück als Verstand abgewehrt und so kam es zu einem arrangierten Treffen zwischen den Helden und dem alten Mann. Man tauschte Informationen aus und stellte fest, dass man sich gegenseitig behilflich sein könnte. So erhielt die Truppe den Auftrag von Woyczek mehr in Sachen Armenhaus zu erforschen.

Daraufhin drang die Truppe erneut in die Unterwelt ein und kämpfte sich schwerlich voran. An ein paar Wachen und Ghoulen vorbei, welche nur mit Mühe besiegt werden konnten. Durch eine riesige Röhre, die von allesfressenden Käfern bewacht wurde. Hin zu einer Barriere aus Eisenstangen mit einer Wachmannschaft davor. Dafür musste die Truppe einiges einstecken und Marc hatte viel zu tun. Hinter der letzten Barriere fanden die Abenteurer eine überraschendes Bild: eine Abbaustelle von Zwergen, die vorsichtig ein seltsames Gebilde aus großen Röhren freilegten. Die Klangkörper waren deutlich magisch und die Zwerge warnten die Neuankömmlinge davor nur daran zu kommen. Die Abenteurer waren sich sicher, dass dies der Grund für die seltsamen Wechsel in die Schattenwelt war - konnten aber nichts damit anfangen. Colbart beschloss als Minenarbeiter getarnt vor Ort weiterzuarbeiten, während sich der Rest der Truppe wieder nach oben begab. Dort angekommen, stellte man fest, dass der Halphasorden nun ungeniert einen Militärposten hinter dem Armenhaus aufbaute. Um die Sache etwas mit Würze zu versehen und gleichzeitig Aufmerksamkeit zu erregen, legte die Truppe ein Feuer im Kriegerlager hinter dem Armenhaus und floh. Von der Erkenntnissen in der Tiefe berichtete man Woyczek, welcher daraufhin ein ernstes Wort mit Lord Travius reden wollte.

In Sachen der toten Elfen liefen die Ermittlungen aber weiterhin auf der Stelle. Eine Analyse der Droge hatte ergeben, dass diese aus Elfenblut gewonnen wurde. Aber mehr auch nicht. Die notwendigen Tiermasken für den Maskenball hatte man mittlerweile bei einem Händler erstanden, aber weiterhin konnte kein Hauptverdächtiger - neben Erwin Fallstorm, der als Hersteller jener Droge vermutet wurde - benannt werden. So beschloss man zu warten bis zu jenem Maskenball um der Sache auf den Grund zu gehen. Allerdings hatte der Halphasorden mittlerweile erfahren, wer da im Untergeschoss des Armenhauses und im Lager der Krieger gewütet hatte und sandte daraufhin ein paar Attentäter. Bei dem Kampf ging das Gasthaus der Helden - Feuerwand des Hastad sei Dank - in Flammen auf. Mit Hilfe von Alfonso Alonso, einem Diebhirten, konnten die Abenteurer den Häschern entgehen und verstecken sich bis zum großen Fest.

Bei Erwin Fallstorm lief man schließlich in feiner Robe mit Tiermaske auf und war neugierig auf das Fest. Dieses war im Grunde relativ gesittet bis der Gastgeber zahlreiche Kostproben von seiner Droge verteilen ließ, was die Feier etwas ausschweifender und in schlussendlich in eine riesige Orgie verwandelte. Die Abenteurer waren diesmal schlau genug nicht selbst eine Kostprobe zu nehmen und mischten sich unter die 'feiernden' Gäste. Als Lord Fallstorm sich zurückzog, folgte die Truppe ihm zu einem Labor in seinem Landsitz. Dort wurde Elfen das Blut abgezapft und in einem seltsamen Verfahren zur Herstellung der Droge verwendet. Allerdings sahen die Halbmenschen bis auf die etwas blasse Haut gesund und munter aus. Dennoch beschloss die Truppe die Herkunft der Drogen nach der Feier der Stadtwache zu melden. Als Trebor von Weiden mit seinen Kriegern ankam, hatte Erwin Fallstorm allerdings bereits alle Spuren der Feier und des Labors auf magische Weise verschwinden lassen.

Die Abenteurer fielen in Ungnade und konnten von Glück sagen, dass man sie nicht gleich auf einer Nussschale hinaus auf das Meer schickte. Auf eine Anklage wegen Verleumdung verzichtete Erwin Fallstorm, aber der Truppe blieb nichts anderes übrig, als in eine heruntergekommene Gaststätte am Hafen umzuziehen.

Der Beitrag wurde von Iljardas bearbeitet: 30.01.2019 - 09:11


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Beitrag 15.01.2019 - 13:54
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Szenario 2: Kunstkenner
Die Abenteurer fristeten daraufhin ein eher überschaubares Leben in eher überschaubarer Umgebung. Um Geld zu verdienen, arbeitete Marc als Heiler und versuchte dadurch die Kasse etwas aufzubessern.
Colbart hatte in der Tiefe nichts weiter erfahren können und war zur Truppe zurückgekehrt. Grondur blieb weiterhin abwesend und widmete sich voll seinem Training als "Fidelino", wie er sich nun selbst nannte. Alfonso Alonso hatte die Insel mit dem nächsten Schiff verlassen, um sein Glück woanders zu suchen.

So kam es, dass Vanedan den Besuch eines seltsamen Zeitgenossen bekam. Einem Fremden, der die Truppe zu kennen schien. Er offerierte einen Auftrag für die Truppe. Um den Geldbeutel als auch den Ruf etwas aufzubessern.
Der Clou an der Sache: Die Abenteurer sollten eine Vase aus dem Landsitz von Lord Travius entwenden. Eine Aufgabe mit Potenzial für viel Ärger, aber andere Aufträge boten sich aktuell nicht. So nahmen sich Panes, Colbart und Vanedan der Sache an. Man zog vom Hafenviertel über den Friedhof nach Norden zu jenem besagten Landsitz. Auf dem Weg nutze Vanedan die Gelegenheit das Grab von Acrylic zu besuchen, da er sich der Feuermagie verschrieben hatte und den Halborkmagier verehrte. Dort lernte die Gruppe den obersten Friedhofswächter Hypreas kennen, der sich nicht überraschend Lord Uhlum verschrieben hatte. Ferner beobachteten sie einen Magier mit mehreren Adepten im Gefolge, welche den riesigen Friedhof durchstreiften. Dieser wurde auf Nachfrage bei Hypreas als Lord Ashan Tellon benannt. Mit neuen Namen im Hinterkopf zogen die drei Abenteurer weiter.

Der Landsitz entpuppte sich als großes Herrenhaus mit auffälligem Glaskuppelbau an der Seite. Die nur kleine Mauer und die wenigen Wachen luden die Abenteurer geradezu ein, den Auftrag in jedem Falle anzunehmen. Gesagt und getan schlug Vanedan mit dem Fremden ein und man beschattete die Diener des Landsitzes und untersuchte die Gewohnheiten der Wachleute. Zwei Tage später stieg die Truppe bei Nacht ein. Die Wachen wurden einer nach dem anderen ausgeschaltet ohne jemanden zu töten. Die wenigen Diener wurden im Schlaf in ihren Räumlichkeiten eingeschlossen und dann das komplette Haus durchsucht. In einer Bibliothek bediente sich Vanedan an den vorhandenen Büchern. Leider gab es keine anderen wertvollen Dinge, um die Geldbörsen aufzubessern. Im Obergeschoß schließlich angekommen, entdeckte die Truppe, dass die Tür zur Terrasse offen stand. Als wäre jemand anderes hereingekommen. Vorsichtig suchte man weiter und entdeckte Arbeitszimmer, Schlafzimmer und schließlich auch einen Raum mit diversen, auffälligen Ausstellungsstücken.

Dort kam für die Truppe die nächste Überraschung, da eine vermummte Gestalt bereits die Vase an sich genommen hatte. Eine Verfolgungsjagd durch das Haus entbrannte, die in den Keller des Hauses führte. Die Gestalt schien sich gut auszukennen und hatte einen Zugang zur Kanalisation geöffnet, die anscheinend extra für Lord Travius bis zu seinem Landsitz geführt worden war. Vom Haus in die Kanalisation setze sich die Verfolgung fort. Zu allem Überfluss erschienen Ghoule in der Kanalisation und es kam zum Kampf. Verfolgte und Verfolger sahen sich mit der Aufgabe konfrontiert auf einmal zusammen ums Überleben kämpfen zu müssen. Nach den ersten Scharmützeln beschloss man einen Waffenfrieden und folgte der Kanalisation weiter in Richtung der Stadt. Dort angekommen wurde die Truppe von bestochenen Kanalwachen aus der Tiefe geholt. Die Vermummte - offensichtlich eine Frau - schlug den Abenteurern einen Handel vor. Sie öffnete an der Vase einen versteckten Boden und zog einen Zettel hervor. Das Kunstwerk selbst, überließ sie der Truppe. Mit dem Hinweis gerne die Zusammenarbeit in der Zukunft fortzusetzen, verschwand die Frau in der Dunkelheit.

Die Abenteurer kehrten zum Haus zurück, um noch nicht durchsuchte Räume zu finden oder Wertgegenstände zu entwenden. Entsetzt mussten sie feststellen, dass einige Ghoule durch den Zugang im Keller nach oben gekommen waren. So legte man Feuer und floh von dem Ort. Das Leben der Diener sollte jedoch geschont werden.

In einem Gasthaus im Hafenviertel trafen die Helden wieder auf jenen Fremden und übergaben ihm die Vase. Er bedankte sich und schichte die Truppe zum Gasthaus "Blaues Segel" im Arbeiterviertel, wo bereits Zimmer und Verpflegung für sie warteten. Am nächsten Morgen wurde eine Verlautbarung verteilt, dass Lord Erwin Fallstorm Vanedan von Iskariot und seinen Mitstreitern für die voreiligen Beschuldigungen nicht böse sei. Der junge adlige Magier hatte es nur gut gemeint und sollte für seinen Eifer nicht bestraft werden. Dadurch wurde der Ruf der Abenteurer wieder aufgebessert und sie konnten nun wieder ungeschoren innerhalb der Stadtmauer wandeln.

Der Beitrag wurde von Iljardas bearbeitet: 30.01.2019 - 09:12


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Beitrag 30.01.2019 - 09:12
Beitrag #4


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Szenario 3: Verbotenes Wissen
Vanedan wurde von seinem alten, ehemaligen Lehrmeister Albert dem Archivar in die Große Bibliothek gerufen. Da alle seine Mitstreiter unterwegs waren - Panes, Colbart und Alfonso hatten die Insel verlassen und Grondur als auch Marc waren weiterhin alleine am Arbeiten - beschloss er seinen alten Tutor zu treffen.
Albert berichtete Vanedan, dass sein Schreiberling Patrick heute Nacht getötet worden war und bat seinen ehemaligen Schüler, ob er sich dieser Sache annehmen könne. Vor allem, da er keinen großen Wirbel darum machen wollte. Bereitwillig übernahm der Magier die Aufgabe und begab sich zur Unterkunft des Schreiberlings.

Zur gleichen Zeit kam das ungleiche Geschwisterpaar Tingriel und Bombastus Highflyer mit einem Schiff auf der Magierinsel an. Etwas unbedarft und vollkommen die örtlichen Gepflogenheit außer Acht lassend, zogen sie durch die Straßen. Nachdem die ersten mehr oder minder offenherzigen Angebote von Passanten kamen, wurde Tingriel zu allem Überfluss noch die Geldbörse geraubt. Als die beiden daraufhin den Dieb verfolgten, wurde dieser von einem Fremden mit einem Fausthieb niedergestreckt. Der Fremde stellte sich als Magnus vor, selbst Reisender und Abenteurer. Die drei begaben sich zur Gaststätte "Rotes Fass" um erst einmal etwas zu trinken. Magnus berichtete den Elfen, dass er vielleicht einen Auftrag hätte. Ein Mord sei gestern wohl geschehen und hatte in dem ansonsten so ruhigen Sackviertel für Unruhe gesorgt. Die drei beschlossen daher gemeinsame Sache zu machen und sich des Mordes anzunehmen.

Am Wohnheim der Schreiberlinge war Vanedan bereits vor Ort und begutachtete interessiert das Auftreten der drei Fremden. Schließlich sprach er Tingriel und Bombastus an und man beschloss zu viert zu recherchieren. In der Unterkunft des Toten gab es nicht viele Hinweise - außer, dass ein anderen Schreiber im Wohnheim mit Namen Elias vielleicht etwas wissen könnte. So zog es die Detektive zurück in die Große Bibliothek. Dort begannen sie einige der insgesamt 19 weiteren Schreiberlinge von Albert zu befragen. Wie sich herausstellte war Patrick ein Sonderling und Einzelgänger gewesen, der lediglich mit wenigen anderen Schreiberlingen Kontakt hatte. Durch den Bericht einer jungen Anwärterin wurden die Abenteurer auf Chrissa, eine der Auserwählten / bevorzugten Schreiber von Albert aufmerksam. Sie beschatteten die Frau, während Magnus nach Othos einem anderen Archivar Ausschau hielt. Othos hatte die Unterrichtung von zwei Schreiberlingen von Albert übernommen, da deren Leistungen nicht den Anforderungen des alten Mannes entsprachen.

Bei der Beschattung von Chrissa beobachteten Vanedan, Tingriel und Bombastus wie sich diese mit einem junge, adretten Mann unterhielt und anscheinend verabredete. Als Tingriel diesen ansprechen wollte, entpuppte sich dieser als Obediah der Hasardeur. Mit schnellen Worten und allerlei Gerede verwirrte er Tingriel, welche unfreiwillig als erstes "Opfer" für die Barbierkünste des Mannes herhalten musste. Bombastus ließ seine Schwester zurück, damit er sich das Schauspiel nicht ansehen musste und folgte Chrissa. Diese ging in die unteren Stockwerke, welche er als Nichtmagier nicht betreten durfte. Nachdem Obediah Tingriel mit einem neuen Haarschnitt versehen hatte, wurde er von Vanedan angeworben Chrissa Abends auszufragen. Der Hasardeut willigte ein und Vanedan ging zurück in die Bibliothek. Dort versuchte er mit Bombastus mehr in den Schriften herauszufinden. Chrissa ebenso wie ein paar anderen Schreiberlinge sollten Schriften für Albert zusammentragen. Alte Werke, welche wohl nicht mehr so geläufig waren. Aber kein Hinweis auf den Mord an Patrick.

Das Rendezvous von Chrissa und Obediah verlief für beide Seiten sehr angenehm, bis zu den Zeitpunkt, dass sie auf dem Heimweg von einem Unbekannten angegriffen wurden. Chrissa floh, während Obediah heldenhaft kämpfte aber niedergeschlagen wurde. Der Mann hatte noch nachgefragt "Wo das Buch sei!" und war dann zum Angriff übergegangen. Obediah wurde von Luzian wieder geheilt und informierte Vanedan und die anderen am nächsten Tag. Derweil hatte Magnus herausgefunden, dass Elias und ein zweiter Schreiberling an Othos ausgeliehen waren und von diesem die Katalogisierung einer alten Privatbuchsammlung übertragen bekommen hatten. So zogen die nun fünf Abenteurer - Obediah hatte sich angeschlossen - zu dem Haus außerhalb der Stadt. Dort stellte sich heraus, dass sich Elias seit dem Mord an Patrick vor Angst verkrochen hatte. Er hatte Skelette gesehen wie sie Patrick getötet hatten. Außerdem berichtete er, dass Patrick, Arik, Ibris, Chrissa und Orleana zu den Auserwählten von Albert gehörten und für diesen Sonderaufträge erledigten.

Nach einem erneuten Besuch in der Bibliothek erfuhren die Abenteurer, dass in den unteren Ebenen Werke aufbewahrt wurden, welche Schwarze Magie und verbotenes Wissen enthielten. Die Auserwählten von Albert hatten von dem Archivar allerdings die Freigabe für diese Bereiche erhalten. Vanedan und Bombastus suchten direkt in einem Untergeschoss, nachdem der Magier die Freigabe dafür erhalten hatte. Sie erfuhren, dass zwei Bücher fehlten und von Patrick ausgeliehen worden waren. Die Abenteurer beschlossen daher im Wohnheim nochmals nachzuschauen und fanden im Keller einen verschlossenen Raum, welchen sie aufbrachen. Dort fanden sie diverse Skizzen und jene zwei Bücher, die in der Bibliothek vermisst wurden. Überall war der Vermerk "AerTe" notiert und von einem Magierzirkel mit Namen "Die Goldene Halle" war die Rede. Tingriel und Magnus legten sich daraufhin im Keller auf die Lauer, ob jemand dort auftauchte.
Derweil schmiedeten Obediah, Vanedan und Bombastus den Plan, dass sich der Hasardeur nochmals mit Chrissa treffen sollte - die Frau hatte eh danach gefragt. Während sich der Hasardeur mit der jungen Frau traf, gingen Vanedan und Bombastus zu dem Türmeister der Bibliothek mit Namen Eraq. Dieser erklärte ihnen, dass nur Besucher´mit besonderer Freigabe Bücher mitnehmen durften. Wer überzog wurde von den Wachen aufgesucht, damit das Buch nicht verloren ging. Die Frage, ob die Wachen Skelette seien, verneinte der Mann direkt. Vanedan übergab Eraq daraufhin ein Buch, dass er aus der Bibliothek im Landsitz von Lord Travius entwendet hatte und der alte Mann schwor das Werk still und heimlich in ein Regal stellen zu lassen. Angesprochen auf Arik, Ibris und Orleanna meinte er, dass die drei Schüler schon länger nicht mehr aufgetaucht seien und zuvor im zweiten Untergeschoss tätig waren. Bombastus und Vanedan ließen sich von Eraq eine Sondergenehmigung erteilen und gingen ins zweite Untergeschoß. Dort suchen sie lange nach Hinweisen und fanden heraus, dass der Zirkel Goldene Halle einst eine mächtige Magierin mit Namen Aeris Tellon in seinen Reihe hatte. Diese erforschte schwarze Magie und versuchte schließlich den Magierrat zu stürzen. Nur mit Mühe konnte sie und ihre Vasallen vernichtetet werden. Im zweiten Untergeschoss fanden die beiden außerdem heraus, dass die Auserwählten von Albert Werke einer gewissen Tella Oneris ausgeliehen hatten. Sternkarten und derlei Dinge, welche nicht von Bedeutung seien. Beide begriffen umgehend, dass sich hinter diesem Pseudonym Aeris Tellon - jene Schwarzmagierin verstecken musste.

In Sorge um Obediah flogen Bombastus und Vanedan dem Hasardeur zu Hilfe. Dieser schien jedoch - erneut - keinen so schlechten Abend mit Chrissa zu verbringen. Aber auf dem Heimweg stellten sich den beiden nun drei Angreifer entgegen. Diesmal waren allerdings Bombastus und Vanedan zur Stelle und eilten den beiden zu Hilfe. Die Fremden entpuppten sich als Skelette und gingen zum Angriff über. Obediah stellte Chrissa kurz zur Rede und schickte sie dann weg die Stadtwache holen. Aufgrund von Vanedans Magie und Bombastus Künsten mit dem Bogen war das Thema Skelette aber schnell gelöst. Ein Skelett fing der Magier sogar mit einem magischen Netz ein. Als er den Untoten befragen wollte, erklang eine kalte Frauenstimme "Ihr verschwendet meine und eure Zeit. Diese Puppe hat ihren Zweck verwirkt" Damit riss der Schädel des Skeletts in der Mitte des Kopfes.

Im Wohnheim wurden Magnus und Tingriel durch Bewegungen im Keller auf einen nächtlichen Besucher aufmerksam. Sie überwältigten einen jungen Schreiber, der nach Androhung von ein, zwei Fausthieben zugab für Ibris zu arbeiten. Er erklärte, dass sich dieser in der alten Bibliothek im Sackviertel versteckt hielt. Schnell ließen sich die beiden Weg erklären und hetzten los, um den Schreiber zur Rede zu stellen.

Nachdem Kampf mit den Untoten flog Bombastus Chrissa auf seinem Besen nach und entdeckte die Frau recht schnell. Sie lief allerdings nicht zur Stadtwache, sondern zu einem alten baufälligen Gebäude, wo ihr jemand die mächtige Tür öffnete. Der Hochelf informierte Vanedan und Obediah, welche ihm zu dem Bau folgten. Nahezu zeitgleich trafen Tingriel und Magnus ein. Vorsichtig verschaffte sich die Gruppe Zutritt zum Gebäude und folgte den Spuren der Schreiber in das Untergeschoß. Dort entdeckten sie alle vier verbliebenen Auserwählten von Albert. Sie hatten magische Lichtkugeln erschaffen und durch das Licht eine versteckte Schrift in ein paar Büchern zum Vorschein gebracht. Diese Schriftzeichen schrieben sie gerade sorgfältig und möglichst schnell ab. Chrissa war ebenfalls zugegen und berichtete halb panisch von Untoten und was hier vorginge. Daraufhin trat Obediah, mit den Knochenresten der Untoten als Skelett verkleidet nach vorne. Der Schockmoment währte nur kurz. Ibris zückte ein Wurfmesser und warf es auf Obediah. Dieser konnte Ausweichen und die anderen Gruppenmitglieder traten nach vorne. Die Abenteurer versuchten die vier zur Aufgabe zu zwingen - was auch immer sie gerade hier taten. Da erschallte von oben der Ruf eines Soldaten der Magiewache, dass man das Haus umstellt hätte und die Schuldigen hochkommen sollten oder mit dem Tod rechnen mussten.
Die Situation eskalierte. Ibris floh den Raum nach Norden, Orleanna begann einen Zauber zu sprechen, während Arik die Abschriften zusammenrollte und mittels Magie verschwinden ließ. Dann ging alles ganz schnell. Magnus zückte seinen Zweihänder und ging zum Angriff über. Tingriel und Bombastus jagten Ibris nach, der versuchte durch einen weiteren Ausgang zu flüchten. Vanedan schuf eine Flammenwand, um den Rest hier festzusetzen. Mit einem mächtigen Hieb töte Magnus den Arik, während Obediah der zaubernden Orleanna den Arm abschlug. Chrissa war derweil schluchzend zu Boden gesunken. Bombastus und Tingriel mussten sich weiterer Wurfmesser erwehren und konnten Ibris nicht einholen, bevor dieser nach draußen flog. Todesmutig sprang Magnus durch die Flammenwand von Vanedan und folgte den dreien. Tingriel wurde von einem Wurfmesser getroffen und musste zurückbleiben. Bombastus hinderte den Schreiber an der Flucht und Magnus fällte ihn schließlich mit einem mächtigen Hieb.

Die Aufgabe wer Patrick getötet hatte, war gelöst, aber nicht wer diese Skelette geschickt hatte.
Wem gehörte die Frauenstimme aus dem Mund des einen Untoten?

Vanedan zweifelte auch an den Beweggründen seines alten Lehrmeisters. Auch wenn Albert es abstritt, schien er irgendetwas über die Nachforschungen seiner Auserwählten zu wissen.

Der Beitrag wurde von Iljardas bearbeitet: 08.07.2019 - 18:11


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Beitrag 01.02.2019 - 14:29
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Szenario 4: Totenwache

Vanedan zog sich für Nachforschungen in die große Bibliothek zurück. Entweder er fand etwas in den alten Schriften zu der mysteriösen Aeris Tellon oder konnte seinen alten Lehrmeister im Auge behalten. Auch Grondur war weiterhin untergetaucht, so dass Vanedan im Geheimen beschloss sich auch zum Verbleib des Mitstreiters zu erkundigen. Dazu kontaktierte er Marc, der mittlerweile regelmäßig im Lazarett von Luzian arbeitete. Der heilkundige Händler machte sich daher auf die Suche nach dem Musizierenden Ork.
Derweil waren Tingriel, Bombastus und Obediah sich selbst überlassen. Noch etwas geschwächt von den Ereignissen ihres letzten Abenteuers, ruhten sie sich ein paar Tage im Gasthaus "Das Blaue Segel" aus. Bombastus hatte seine Eule täglich zur großen Bibliothek geschickt, um Albert im Auge zu behalten ohne weitere Erkenntnisse.

Nach langweiligen 10 Tagen des Müßiggangs und des gegenseitigen Neckens, traf eine interessante Überraschung im Gasthaus ein. Ein Zwerg mit dem Symbol Hazels um den Hals. Tingriel sprach den Fremden an und schnell konnte man sich auf den Konsens einigen zumindest dem richtigen Engel zu folgen - auch wenn man mit dem Volk des anderen ein Problem hatte. Cwaigon, so der Name des Zwerges, war auf der Suche nach Lohnenswerten Aufgaben und hatte erfahren, dass Zwerge für die Arbeit in den örtlichen Minen gesucht wurden. Zu seinem Glück informierten ihn die anderen Abenteurer, dass der örtliche Halphas-Orden Leute suchte und er beschloss als Hazel-Prediger nicht gleich dort anzuheuern. Zur Gruppe kam bei der Unterredung im Gasthaus Magnus hinzu. Der Mitstreiter aus der Suche nach dem Mörder des Schreiberlings von Albert hatte eine neue Aufgabe entdeckt. Hypreas, oberster Wächter des örtlichen Totenackers, hatte ihn kontaktiert.

So entschloss sich die ungleiche 5er-Gruppe Hypreas auf dem Friedhof zu besuchen. Der offensichtlich Uhlum-Gläubige murrte deutlich, als Tingriel und Cwaigon mit ihren Hazel-Symbolen sein Reich betraten, aber anscheinend war die Aufgabe des Bündnisses wert. Anscheinend waren aus einigen Leichenhäusern in der Stadt Leichname verschwunden, bevor diese ihre letzte Ruhestätte auf dem Totenacker finden konnten. Ein Frevel, welchen Hypreas so nicht akzeptieren wollte. Daher bot er den Abenteurern einen ordentlichen Lohn von 250 Gulden je Abenteurer für die Aufklärung des Falles und dessen Hintergründe. Betroffen waren die vier Leichenhäsuer entlang Foggerts Pfuhl. Der oberste Wächter des Friedhofs selbst, wollte keine Nachforschungen anstellen, da der Halphasorden dies nicht gerne sehen würde. Er überreichte Obediah aber eine Schriftrolle, wonach der Truppe soweit möglich jegliche Unterstützung zur Aufklärung des Falles geleistet werden sollte. In welchen Kreisen dies helfen könnte, war sich der Hasardeur unsicher, aber was sicher war, dass er das Schriftstück mit dem Symbol Uhlums darauf nicht Tingriel oder Obediah geben konnte.

Die Abenteurer nahmen den Auftrag an und suchten die Leichenhäuser der Reihe von Norden her auf. Im Lampenviertel war vor zwei Tagen eine Leiche verschwunden. Der anwesende Wächter Harald konnte nur betonen, dass er am Abend des Verschwindens keinen Dienst hatte. Wachhabender war ein Wächter namens Theo gewesen. Als Obediah das Schreiben von Hypreas präsentierte, zeigte Harald Cwaigon und den anderen aber ohne Umschweife die Klauenspuren an der Hintertür und erklärte, dass er Ghule hinter dem Raub vermutete, da der nahegelegene Gullideckel herausgeworfen gewesen war. Für Harald war der Vofall ungewöhnlich, da der Leichengeruch durch aufgehängten Lavendel übertüncht wurde. Allerdings waren die Toten noch nicht präpariert worden, so dass ein Geruch nicht auszuschließen sei. Cwaigon konnte bei einer Begutachtung der Kanalisation keine Spuren finden - weder von den Toten noch von Ghulen.
Im nächsten Leichenhaus beim Sackviertel waren sogar vier Leichen vor einem Tag verschwunden. Der junge Wächter Manni war sichtlich nervös und haspelte sich einen ab, als zuerst Cwaigon und dann Obediah ihn rüde ausfragten. Ohne Umschweife zeigte er den Abenteurern die aufgebrochene Hintertür und den Gullidecke, aus welchem seiner Vermutung nach die Ghulen gekommen waren. Auch untersuchte Cwaigon mutig die Kanalisation, während seine Mitstreiter sich vornehm zurückhielten - ohne etwas zu entdecken. Wachhabender in der Nacht des Raubes war ebenso jener Theo gewesen.
Aus dem Leichenhaus des Fassviertels waren vor zwei Tagen zwei Leichen verschwunden, als Manni Wache hatte. Wundentbrannt trabte Obediah davon, um den jungen Wächter zur Rede zu stellen. Bombastus, Tingriel, Cwaigon und Magnus ließen sich vom wachhabenden Björn das Leichenhaus und die wie aufgebrochene Tür zeigen. Das Ganze sah immer nach dem gleichen Vorgehen aus.
Ohne auf den Hasardeur zu warten, zogen die vier zum Leichenhaus des Arbeiterviertels. Hier trafen sie auf eine lautstarke Diskussion eines älteren Mannes mit drei Leuten, welche sich beschwerten und den Mann bedrohten aufgrund des Verschwindens eines Verstorbenen heute Nacht. Wie sich herausstellte war der ältere Mann Haggard, Meister der Bestattergenossenschaft, welcher die Wächter einteilte. Sofort mischte sich Bombastus gefolgt von Tingriel und Cwaigon in die Diskussion ein. Sie verscheuchten die Angehörigen und gingen Haggard direkt an, welche Rolle er in dieser Posse spiele.
Derweil hatte Obediah den verängstigten Manni aufgesucht und zur Rede gestellt. Der junge Wächter gestand ein, vor zwei Tagen aufgrund einer durchzechten Nacht seinen Dienst nicht geleistet zu haben. Ein anderer Wächter namens Theo hatte seine Vertretung organisiert. Damit war sich Obediah sicher, dass Theo der gesuchte Mann war und hastete seinen Mitstreitern nach.
Diese wiederum hatten Haggard ausgefragt, welcher jegliche Beteiligung der Genossenschaft vehement abstritt. Allerdings war der heute hier wachhabende Theo noch anwesend. Sofort folgten die Abenteurer den Genossenschaftsmeister hinter das Gebäude, um dort den Wächter anzutreffen. Dieser stritt ebenso jegliche Verwickelung in irgendwelche Dinge ab und verwies auf die aufgebrochene Tür, zerrissene Leichentücher und den immer noch offen Gullideckel, aus welchem bestialischer Gestank drang. Diesmal gingen Cwaigon, Tingriel und Magnus nach unten. Dort fanden sie stinkendes, teils verwesendes Fleisch wieder. Es schien aus einem Körper herausgerissen zu sein und die Räuber oder Ghule hatten es auf der Flucht wohl vergessen. Als der stinkende Fund von Tingriel und Bombastus genauer untersucht wurde, stellten die beiden Elfen fest, dass es sich nie und nimmer um menschliches Fleisch handelte. Ebenso waren die "Risse" durch eine Klinge zugefügt worden. Die vier Abenteurer stellten Theo zur Rede, als Obediah eintraf und dem Wächter prompt Gewalt androhte. Angesichts der Überzahl der Truppe und der offensichtlichen Beweise gestand der Wächter ein, dass er bezahlt wurde um Wegzuschauen. Ein Bestatter aus dem Sackviertel namens Harbo bezahlte ihm je Nacht 50 Gulden, wenn er das Leichenhaus nicht betrat, während die Leichen verschwanden. Für heute Abend war geplant, dass drei Leichen im Arbeiterviertel "verschwinden" sollten.

Obediah konfrontierte Haggard umgehend mit der Sache und drohte die Genossenschaft bei der Stadtwache zu melden. Er war bereit dies für ein Schweigegeld nicht zu tun. Zähneknirschend bot der Genossenschaftsmeister 450 Gulden für das Schweigen der Gruppe. Daraufhin entbrannte ein Streit unter Obediah, Cwaigon, Tingriel und Bombastus wer welchen Anteil der ungleichen Summe erhalten sollte. Cwaigon verlangte 150 TG für sich und 100 TG für die anderen. Tingriel war dafür 50 Gulden an Hazel zu spenden und die restlichen Gulden gerecht aufzuteilen. Bombastus und Obediah wiederum wollten den Betrag unter sich aufteilen. Haggard überließ den Streit den 'Helden' und legte nur das Schweigegeld ab. Schließlich überschüttete Obediah Cwaigon mit einem Redeschwall, so dass dieser komplett aus dem Konzept geriet. Bombastus strich währenddessen für sich und seine kleine Schwester das Geld ein und überließ dem Hasardeur einen Anteil von 225 Gulden. Cwaigon ging damit komplett leer aus - war aber zu diesem Zeitpunkt zu verwirrt durch Obediah, um etwas davon zu merken. Magnus kommentierte das Verhalten nur mit einem Kopfschütteln und verließ ebenso das Leichenhaus.

Nachdem die Verteilung des Goldes eher unschön ausgegangen war, teilte sich die Truppe auf. Bombastus, Cwaigon und Magnus wollten jenen Bestatter aufsuchen. Tingriel hatte beschlossen sich einen Zusatzverdienst zu sichern und gleichzeitig mehr von den Angestellten der Bibliothek zu erfahren. Sie wollte sich daher als Schreiberling bei einem der 6 Archivare bewerben. Da Vanedan nicht hier war, um für sie vorzusprechen bot Obediah an unter Umständen mit ein paar Worten nachzuhelfen. Zum Glück für die beiden trafen sie am Eingang auf Eraq den Türmeister, der Tingriel erkannte. Als sie ihm vortrug Arbeit zu suchen, sandte er nach jemandem und Lady Jazmin, Vertraute von Lady Ismir, erschien. Sie stellte der Elfin einen guten Lohn von 10 TG in der Stunde in Aussicht, wenn sie ein Schriftstück zur Probe übersetzte. Die junge Frau in den wallenden grünen Gewändern gab Tingriel eine Schriftrollen aus Ravormos, welche dies ein die Sprache von Yaisk übersetzen sollte. Bestenfalls bis Morgen. Obediah versucht seine Mitstreiterin derweil noch anderweitig zu vermarkten und weitere kostenlosen Dienste anzubieten - was allerdings nicht fruchtete. Da sowohl die Elfin als auch der Hasardeur nicht die Sprache der Barbaren sprachen, fragten sie Eraq um Hilfe. Dieser verwies sie an Thormund, welcher im Gasthaus "Rotes Fass" trank. Daraufhin machten sich die beiden dorthin auf.
Sie trafen Besagten im Gasthaus und brachten ihre Bitte vor. Thormund, ein übergewichtiger Händler, überraschte Tingriel angenehm, da er keine Hintergedanken hatte und als Lohn für die junge Elfe lediglich ein paar Bier forderte. Der Händler lehnt auch die schlüpfrige Offerten von Obediah ab, dass Tingriel für den Mann tanzen könnte und begnügte sich mit den Freibieren. So übersetzte er der Elfin das Schriftstück in die Gemeinsprache, damit sie diese wiederum sorgfältig auf Yaiske übersetzen konnte. Nach einer guten Stunden gingen die beiden Abenteurer wieder zurück zur Großen Bibliothek.

In der Zwischenzeit waren die anderen beim Haus jenes Harbo angelangt. Bei der Observierung teilte sich die Dreier-Gruppe auf. Während Magnus um das Haus herumstreifte, bezogen Bombastus und Cwaigon Stellung mit Blick auf das Gebäude. Hier zeigte sich der spezielle Charakter von Yaisk, als eine Kutsche anhielt und der Fahrgast dem Elfen Geld für besondere Dienstleistungen anbot, gerne auch unter Mitwirken von Cwaigon. Der Hexenmeister winkte nur beiläufig ab, wohlwissend was Yaisk für ein Pflaster war. Cwaigon hingegen konnte sein Temperament nicht bremsen und griff den Fahrgast mit den Fäusten an. Chuz schien die Situation mit einem schiefen Lachen zu betrachten, denn der Zwerg konnte partout keinen Treffer landen und wurde fast von dem Fahrgast überwältigt. Als die Tür der Kutsche zuschlug und sich das Gefährt in Bewegung setzte, dachte Cwaigon schon es sei um seine Unschuld geschehen. Zu seinem Glück tauchte Magnus auf und befreite ihn aus der misslichen Lage. Bombastus hatte dazu keine Veranlassung gesehen... Mehr oder minder geeint konnten die drei Harbo zu einem Gasthaus am Rande von Foggarts Pfuhl verfolgen, dem "Speitopf". Dort beobachteten sie eine interessante Szenerie mit einem Erendaren und einem riesigen Barbaren, die ein Gespräch mit Harbo führten. Cwaigon schlich sich heran und konnte ein paar Gesprächsfetzen erhaschen. Der Bestatter hatte wohl hohe Schulden bei Woyczek. Einem Mann, den Bombastus vom Namen her kannte. Als Harbo das Gasthaus leichenblass (welch Ironie) verließ, schlug Magnus sich auf den Abend vorzubereiten und gemeinsam gingen alle zum "Roten Fass". Magnus zog sich eine gute halbe Stunde auf sein Zimmer zurück, während Cwaigon und Bombastus zu Abend aßen. Der Krieger stieß schließlich wieder zu ihnen bevor sie kurz vor sieben Uhr zum Leichenhaus aufbrachen. Zur Sicherheit sandte Bombastus seine Eule zu Harbos Haus, um den Bestatter zu überwachen.

An der Bibliothek angekommen ließ Tingriel wieder nach Lady Jazmin rufen und übergab ihr das Schriftstück als Bewerbung um die Stelle bei Lady Ismir. Jazmin erfragte wo die Elfin zu finden sei und versprach, dass eine Rückmeldung Morgen erfolgen würde. Daraufhin beschlossen Obediah und Tingriel in der Gaststätte "Silberner Kelch" in der Nähe zu Abend zu essen. Der Hasardeur rief beim Betreten der Gaststätte spaßhaft laut aus, dass Lady Tingriel eine Lokalrunde geben würde. Erschrocken darüber und nebst dem Umstand, dass ihr Bruder alle Gulden hatte, verließ die Elfin fluchtartig das Gasthaus. Schulterzuckend setzte sich Obediah an den nächsten Tisch und aß gemütlich samt erfrischendem Bier. Währenddessen streifte Tingriel mittellos wie sie war, durch die Stadt und versuchte sich die Zeit zu vertreiben. Sie kam schließlich mit knurrendem Magen am Leichenhaus im Arbeiterviertel an, wo sich auch alle anderen Mitstreiter einfanden.

Da es bereits zu dämmern begann, teilte sich die Truppe auf. Bombastus und seine Schwester flogen mit dem Hexenbesen auf ein Dach hinter dem Leichenhaus, um die Übersicht zu bewahren. Cwaigon versteckte sich im Dunkeln hinter dem Haus. Obediah seitlich vor dem Gebäude und Magnus bezog in einer Seitengasse auf der gegenüberliegenden Seite Stellung. Als es bereits seit einer Stunde dunkel war, erschien der Wächter Theo vor dem Haus und gab mit seiner Öllampe ein Zeichen, worauf eine Pferdekutsche aus der Dunkelheit angefahren kam und hinter das Leichenhaus fuhr. Eine Kapuzengestalt stieg ab und verlud eilig die drei Leichen aus dem Gebäude in den Kastenwagen. Während der Fremde unaufmerksam war, schlich Cwaigon herbei und rollte sich unter den Wagen, um dort als blinder Passagier mitzufahren. Bevor sich die Kutsche in Bewegung setzte, hob der Fremde mit einer langen Eisenstange den Gullideckel zur Seite und warf aus einem Sack stinkende Fleischstücke in die Tiefe. Als sich das Gefährt in Bewegung setzte und vom Hinterhof schoss, konnten Bombastus und Tingriel aus der Höhe erkennen, dass drei schattenhafte Gestalten aus einer Seitengasse die Verfolgung des Wagens aufnahmen. Als sie versuchten schnell mit dem Besen zu starten, ging dies fast schief. Auch ein Versuch auf dem Dachfirst zumindest entlang zu balancieren, führte fast zum Absturz der Elfin.
Auf der anderen Seite des Gebäudes wurde Obediah unruhig. Er beschloss den Betrunkenen zu mimen und wankte über die Straße Richtung Hinterhof. Als Theo ihn entdeckte, entbrannte ein Wortgefecht zwischen den beiden, dass dadurch unterbrochen wurde, dass die Kutsche schließlich vorbeischoss - dicht gefolgt von drei Ghulen. Bevor der Wächter wusste wie ihm geschah, versetzte ihm Obediah einen Stoß in den Rücken und floh dem Wagen hinter her. Blitzschnell stürzten sich die Monster auf den Mann und schlugen auf den Wehrlosen ein.
Mittlerweile hatte Bombastus seinen Besen wieder im Griff und flog damit in Sichtweite auf den Kampf in der Seitenstraße. Vom Besen aus schoss er einen Pfeil auf die Ghule ab, welcher aber fehl ging. Ohne weitere Pfeile zu verschwenden, holte er schließlich seine Schwester ab, bevor sich diese vor Übermut vom Dach stürzte. Als die beiden Elfen mit gespannten Bögen die Ghule angreifen wollten, erschien Magnus aus der Dunkelheit. Der Zweihänder des Kriegers flammte in blauem Feuer auf und er griff die überraschten Monster an. Nach einem vernichtenden Treffer gegen einen Ghulen ergriffen die beiden anderen die Flucht und wurden von den Pfeilen der Elfen schließlich niedergestreckt.

An dieser Stelle steht die Zeit nun still.
Cwaigon hält sich (noch) unter der Kutsche des Kapuzenträgers fest, welche mit hoher Geschwindigkeit durch die Straßen Yaisks nach Norden saust.
Anfangs ist Obediah der Kutsche nachgerannt, fällt nun aber zusehends weiter zurück. Nur in der Entfernung kann er die Kutsche noch erkennen.
Am Leichenhaus im Arbeiterviertel stehen Bombastus, Tingriel und Magnus bei den Leichen der Ghule. Der Wächter Theo ist tot. Wo die anderen sind, wissen die drei nicht genau. Nur die Elfen wissen von Cwaigons Versuch unter der Kutsche mitzufahren.

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Der Beitrag wurde von Iljardas bearbeitet: 19.07.2019 - 13:28


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BLUT UND EHRE DER SCHWARZEN SONNE
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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 21.08.2019 - 09:21
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