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Iljardas
Geschrieben: 22.11.2020 - 22:46


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Szenario 4 - Totenwache
- Fortsetzung 20.11.2020 -


Die Truppe brachte den Gefangenen Toran noch in der Nacht zum Friedhof, um Hypreas einzuweihen. Der Uhlumgläubige war in jedem Falle nicht erfreut zu hören, dass die Ruhe der Toten störte und gar ein unheiliges Ritual vorbereitete.
Er versicherte den Abenteurern, dass er den Adepten weiter befragen würde und so ließen diese den jungen Mann in der Obhut des Mannes. Vorher entlockten sie ihm aber noch den Standort des Lagerhauses, in welchem die anderen Adepten waren und welche Bücher er studiert hatte.

Nach einer kurzen Nacht gingen Venneden, Tingriel, Grondur und Magnus zur Bibliothek. Obediah wollte den Kleinen und den Dummen aufsuchen. Bombastus schlief derweil lieber aus.
In der Bibliothek übernahm Tingriel weitere Arbeiten im Auftrag von Lady Ismir. Diesmal über die Große Wüste und die Pyramide von Ny-Kar. Während ihrer Arbeit wurde sie von anderen Angestellten der Lady beleidigt und angefeindet. Daraufhin bot ihr Magnus seine Hilfe an. Währendessen informierte sich Venneden bei Eraq darüber wer die Bücher ausgeliehen hatte, die Toran für seinen mysteriösen Auftraggeber studiert hatte. Zwei Namen wurden ihm genannt: Gunther, Schüler von Albert und jemand namens Phideas. Da er beide nicht antraf, entschloss sich der Magier selbst ein paar Bücher zu studieren. Grondur widmete sich ebenfalls den Büchern und versuchte mehr über die Kunst der Musik & der Pflege von Instrumenten zu erfahren.
Obediah traf die beiden Handlanger von Woyczek in Foggarts Pfuhl und bot seine Dienste für den Unterweltfürsten an. Leider hatte der Kleine nichts für ihn, schlug aber vor, dass er zum Hafen kommen sollte, um nach einem Schiff mit grünem Segel Ausschau zu halten.
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Iljardas
Geschrieben: 08.05.2020 - 13:03


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Szenario 4: Totenwache
- Fortsetzung 02.05.2020 -


Lange blieben Bombastus und Tingriel nicht vor dem Leichenhaus stehen, sondern flogen auf dem Besen der Kutsche hinterher. Magnus setze zu Fuß nach und überholte Obediah mühelos, als dieser weiter zurückfiel. Die Kutsche fuhr schnurstracks durch das Sackviertel nach Norden. Die Wachen am Nordtor ließen die Kutsche ohne Kontrolle passieren. Auf dem Besen konnten die Elfengeschwister mühelos aufholen und das Gefährt bis zu einem alten Lagerhaus nordwestlich der Stadtmauer verfolgen.

Derweil war Grondur, alias Fidelino, nach einem gefeierten Abend in der Kleinen Lampe, gerade auf dem Heimweg in Richtung Fassviertel, als er die Kutsche erblickte, zwei Elfen auf einem Besen, einen Hünen mit Zweihänder dahinter sprintend und einem japsenden Fremden, der nicht mehr folgen konnte. Jener Fremde (Obediah) faselte nur etwas von Verfolgung, Dieb und dass er nicht mehr folgen konnte. Da sein Interesse geweckt war, folgte er dieser seltsamen Karawane und holte den Hünen kurz nach dem Nordtor ein. Der Mann musterte ihn zwar aufmerksam und fragte Grondur ein paar Dinge, aber stellte sich schließlich als Magnus vor. Da Grondur von Vanedan als Mitreisenden berichtet hatte, erzählte der Krieger vom Auftrag von Hypreas und dem Leichenraub. Gemeinsam folgten die beiden der Kutsche - mit erheblichem Abstand - zum Lagerhaus.

Dort beobachteten die nun mehr vier Abenteurer, wie die Kapuzengestalt im Lagerhaus zwei Leichen von der Kutsche lud und neben zwei andere legte. Der Mann schlug seine Kapuze zurück und war unzweifelhaft als Harbo der Bestatter zu erkennen. Man ließ den Mann wieder mit der Kutsche abfahren und untersuchte dann das Gebäude und die Toten. Ohne etwas Auffälliges zu finden. Also legte sich die Truppe auf die Lauer, um die Ankunft weiterer Schufte abzuwarten.

Vanedan von Iskariot war gerade auf dem Weg zu einem guten Glas Rotwein nach einer trockenen Nacht in der Großen Bibliothek. Seine Gedanken düster, da er mehr von Aeris Tellon erfahren hatte. Eine Schwarzmagierin, die sich die Macht der Gestirne zu Nutze gemacht hatte, unheilige Magie zu entfesseln. Beinahe hätte sie mit ihrer Gilde der "Goldenen Halle" den Rat gestürzt und Yaisk verwüstet. Aber das war gottlob 200 Jahre her. Versunken in Gedanken hörte er zwei Passanten von dem wunderbaren Fidelino schwärmen, der heute seit langem mal wieder einen Auftritt in der Kleinen Lampe hatte. Und danach auf der Nordstraße an den beiden Zuschauern in Richtung Tor vorbeigerannt war. Der Magier eilte selbst zum Nordtor, um seinen Mitstreiter zu suchen. Warum hatte sich der nun mehr musizierende Ork (welch Ironie blink.gif ) dazu entschlossen wieder aufzutreten und warum rannte er nach Norden? Die Wache am Nordtor erkannte den adligen Stand des Zauberers und fragte was er suche. Schnell erfuhr Vanedan von einer Kutsche, die der Ork und ein weiterer Mann verfolgt hatten. Jene Kutsche fuhr just in diesem Moment wieder in die Stadt zurück.
Geistesgegenwärtig folgte der Magier dem Gefährt und kam zu einem Haus im Osten des Sackviertels. Nachdem der Kutscher das Pferd abgeschirrt hatte und im Haus verschwand, besah sich Vanedan die Kutsche genauer. In diesem Moment ertönte ein Keuchen und Cwaigon kam unter der Kutsche zum Vorschein. Staubig, zerzaust und strupplig gab der Zwerg ein miserables Bild ab. Was ihn nicht davon abhielt sich kurz knurrend vorzustellen. Nach einem kurzen Dialog erfuhr Vanedan von seinen Mitstreitern Bombastus und Tingriel, so dem neuen Auftrag. Cwaigon wollte sich erst einmal für ein Bier zurückziehen, war aber bereit gegen ein Entgelt Vanedan zum Lagerhaus außerhalb der Stadt zu bringen.

Dort führten die Wege des Schicksals Vanedan, Tingriel, Bombastus, Grondur und Magnus wieder zusammen. Die schnell vereinbarte Beschattung des Lagerhauses brachte keine Erkenntnisse und so zogen alle am nächsten Morgen zu einer Gaststätte nahe dem Nordtor für ein Frühstück zurück.
Tingriel wollte in der Großen Bibliothek mit Lady Jazmin sprechen, ob Lady Ismir sie in ihre Dienste aufnahm. Daher brach sie gleich auf, um dort vorzusprechen. Jazmin war bereits wieder bei der Arbeit und empfing die Elfin freundlich. Strahlend erklärte sie Tingriel, dass Lady Ismir ihre Bewerbung angenommen hatte und sie ab Morgen im Dienste der Lady war.
Derweil gingen Grondur und Bombastus in den "Speitopf", um sich umzuhören. Dort trafen sie auf den Hünen, den sie nur unter dem geflüsterten Spitznamen "Der Dumme" kannten. Der Barbar war beim Frühstück und redete nur spärlich. Er musste bald zur Arbeit und die beiden Abenteurer erfuhren nicht viel.
Vanedan beschloss Harbo zur Rede zu stellen und besuchte diesen in seinem Bestattungsinstitut, welches Bombastus Eule Eulalia ausgespäht hatte. Mittels Magie entlockte er dem Bestatter die Einzelheiten, dass er Geld für die Leichen erhielt. Wer der Käufer war wusste er nicht. Nur, dass ein angsteinflössender Hüne die Leichen alle drei Tage im Lagerhaus abholte.

Die Truppe traf sukzessive wieder im Gasthaus "Rotes Fass" im Sackviertel ein. Dort beschlossen alle sich auszuruhen und Abends das Lagerhaus zu beschatten, da heute der Hüne die Leichen holen sollte.
Alle legten sich des Nachts auf die Lauer und gegen 23 Uhr tauchte ein Karren auf, der von einer hünenhaften Kapuzengestalt langsam den Weg herauf gezogen wurde. Die Abenteurer ließen die Gestalt gewähren, waren aber alarmiert, da die Elfen keine Wärme von dem Körper ausgehen sahen. Man verfolgte den Fremden nachdem er mit dem Karren wieder auf die größere Straße gelaufen war und nach Norden zog. Sein Weg führte zu einem alten Herrenhaus östlich der großen Straße. Das Anwesen war verfallen und der schmiedeeiserne Zaun verrostet und teilweise zerstört. Der Hüne verschwand mit dem Karren in einem Schuppen, welcher an das Haupthaus angebaut war. Vanedan versteckte sich mit Magnus bei den Bäumen am Zuweg zum Anwesen. Grondur erkundete das Anwesen am Zaun entlang und beobachtete wie der Hüne die Leichen vom Schuppen eine Treppe nach unten verfrachtete. Die Elfen - noch etwas in Verspätung aufgrund einer Untersuchung des Lagerhauses, wo man einen Beutel 1.000 Gulden fand - erkundeten das Anwesen von oben. Bombastus hatte seine Eule dem Hünen nachgeschickt und sandte sie nun zum Lagerhaus zurück.
Man wartete ab, was sich tat, als zur Mitternacht ein Reiter in der Finsternis die große Straße heraufritt und zum Anwesen abbog. Die Gestalt verschwand ohne Federlesens im Schuppen und stieg die Treppe nach unten.

Neugierig schmiedeten die Abenteurer den Plan, dass Magnus im Hof warten sollte, während die anderen vier den Weg nach unten wagten.
Allerdings war Chuz ihnen nicht hold und Bombastus veranstaltete mehr Krach als ein Barbar im Porzellanladen als man die alte Holztreppe nach unten stieg. Geistesgewärtig nutzen Tingriel und Vanedan die Winde der Magie und tarnten alle vier. Nicht unnötig wie sich herausstellte, da der Hüne die Treppe hinaufstürmte um nach dem Rechten zu sehen. Dann verließ er den Schuppen nach draußen. Noch getarnt teilten sprangen die vier die letzten Stufen nach unten. Der Kellerraum war geräumig, sicherlich so groß wie das komplette Herrenhaus darüber. Zwischen den tragenden Säulen lagen Leichen auf dem Boden - fein säüberlich in Wachstuch gehüllt und mit Runen bemalt. Der Reiter stand in der Mitte dieser absonderlichen Szenerie. Ein junger Mann mit Federkiel und Tintenfass samt roter Tinte. Der Mann war sichtlich nervös. Als ein krachendes Geräusch aus dem Hof erklang, handelten alle schnell. Bombastus und Vanedan eilten hinter tragende Säulen, während Tingriel und Grondur zu einer zweiten Treppe nach oben eilten. Diese knarrte auch laut beim Hochsteigen, aber das war den beiden egal. Als der junge Mann diese Treppe selbst zur Flucht nutzen wollte, setze Vanedan ihn mit einem Schlafzauber außer Gefecht. Dann eilten alle nacheinander nach oben, um Magnus zu helfen.

Dies war auch bitter nötig. Der Hüne - anscheinend ein magische Kreatur - hatte eine alte Steinstatue quer durch den Garten nach dem Krieger geworfen. Wie auch immer er es geschafft hatte, war er ausgewichen und focht nun mit dem Ungetüm. Grondur eilte als erstes zu Hilfe gefolgt von den anderen. Mit einem Hieben wurde der Gegner zur Strecke gebracht und zerfiel vor den Augen der Anwesenden in seine stinkenden Einzelteile aus Fleisch. Was für ein Wesen dies gewesen war konnten alle nur vermuten. Vanedan war sich aber relativ sicher, dass es sich um einen Golem handelte.

Nach diesem ekelhaften Erlebnis befragte man den Gefangenen im Keller, den der Magier unsanft aus seinem magischen Schlaf weckte. Der junge Mann stellte sich als Toran vor. Er war ein Adept eines Meisters, den er nicht kannte. Nur der 1. Schüler dieses Meisters trat ab und an in Erscheinung und erteilte Aufträge an Toran und vier weitere Adepten. Toran hatte die Aufgabe die Leichen mit 7 Zeichen zu versehen und hier für ein Ritual vorzubereiten, das in 3 Tagen stattfinden sollte. Was es damit auf sich hatte und wer das Ritual ausführen sollte, wusste er nicht. Die anderen Adepten waren in einem alten Lagerhaus im Sackviertel innerhalb der Stadt untergebracht. Dorthin hatte der 1. Schüler ihnen Bücher aus der Großen Bibliothek zu ihnen gebracht. Mehr wusste der Adept nicht. Er zitterte vor Angst und wollte nur die Namen der anderen Adepten verraten und wo das Lagerhaus war. "Vergesst was ihr hier gefunden habt und verlasst diesen Ort. Der 1. Schüler ist grausam und wird nicht davor zurückschrecken euch zu töten."
Die Warnung in den Wind schlagend entschlossen sich Vanedan und Bombastus das Ritual schon etwas zu stören. Vanedan veränderte die Runen auf 7 Leichen und die beiden Zauberer beschlossen soweit möglich ein paar Leichen zu entfernen.
Derweil vergrub Grondur gemeinsam mit Magnus die Überreste des Golems (?) im Garten des Herrenhauses. Tingriel versuchte derweil die Kampfspuren zu kaschieren.

Als alle fertig waren, versuchte sie weitere Pläne zu fassen:
Wer könnte dieser 1. Schüler sein?
Sollten auch die weiteren vier Adepten ausgeschaltet werden?
Was sollten sie mit Toran tun?

Sie entschlossen sich den Adepten zum Friedhof zu bringen, um Hypreas einzuweihen. Bombastus flog auf seinem Besen voraus, während sich die anderen in der Dunkelheit der Nacht zu Fuß auf den Weg zum Friedhof machten.


Side-Quest: Obediah
Seine Mitstreiter hatten ihn in all dem Trubel wohl vergessen, denn Obediah hatte ihr Spur verloren und traf sie auch im Gasthaus nicht wieder. Als er des Morgens noch immer kein Lebenszeichen von ihnen gehört hatte, ging er in den Speitopf. Vielleicht gab es dort Neuigkeiten, die ihm nützlich waren. Dort traf er auf das ungleiche Paar: den großen Dummen und den kleinen Schlauen. Der Erendar musterte ihn bereits beim Eintritt in die Gaststätte misstrauisch. Als der Hasardeur ihm berichtete, dass er aktuell ohne Aufgabe war, machte ihm der Kleinwüchsige den Vorschlag für Darius Woyczek zu arbeiten.
"Wir haben noch ein paar säumige Schuldner. Besorg mir das Geld dieser Leute und du sollst deinen Anteil erhalten. Versuchst du mit dem Geld zu türmen, sei dir sicher, dass wir dich finden."
Mit einer Liste von 5 Personen brach er auf und besuchte die Schuldner.
- Eine Hure aus Foggarts Pfuhl (150 TG)
- Ein Wirt aus dem Fassviertel (250 TG)
- Ein Händler aus dem Sackviertel (175 TG)
- Ein Arbeiter aus dem Hafenviertel (300 TG)
- Ein Schreiber aus dem Fassviertel (50 TG)

> Obediah darf für jeden der 5 eine Verwirren-Probe ablegen. Schafft er diese, hat er das Geld erhalten.
> Sein Anteil sind 20% der Summe, die er eintreiben kann.

Side-Quest: Cwaigon
Genervt von der missglückten Beschattung des Bestatters verzog sich Cwaigon mit den 30 Goldstücken von Vanedan in eine Kneipe im Sackviertel mit klingendem Namen "Goldstrauch".
Auch wenn der Name nichts mit der Inneneinrichtung zu tun hatte, gab es wenigstens passables Bier. Und schnell war ein Teil der Goldstücke wieder in gutes Blondes angelegt.
In der Gaststätte traf er auf einen anderen Zwerg. Einen Bergmann aus Tellur, der hier auf Yaisk seiner Arbeit nachging. Horum Goldhacke hatte sich gemeinsam mit anderen Bärtigen hier verdingt. Allerdings beim Halphas-Orden. Beinahe hätte Cwaigon sein Bier wieder quer durch die Gaststätte gespukt. Doch er beherrschte sich und entlockte Horum, wo er und die anderen Zwerge untergebracht waren. Am nächsten Morgen besuchte er die Zwerge beim Frühstück und man kam schnell ins Gespräch. Die 5 weiteren Zwerge waren ebenfalls Bergleute und stolz darauf. Den Auftrag wollte sie nicht aufgeben und auch nicht viel darüber berichten. Daher versuchte sich Cwaigon mit Wortgewandtheit und Rethorik, um mehr zu erfahren.

> Cwaigon darf drei Proben auf Erzählkunst- & Sprachgewandtheit ablegen.
> Je gelungener Probe erhält er ein paar Informationen von den Zwergen.
> Gelingen ihm alle drei, darf er 1W6 Bekehren-Proben ablegen, um zu versuchen die Zwerge für Hazel zu gewinnen.


In der nächsten Runde geht es weiter thumbsup.gif
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Iljardas
Geschrieben: 29.04.2020 - 12:30


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rolleyes.gif Doppelpost rolleyes.gif

Niemand wirft einen Blick zurück. Wie von der Tarantel gebissen springt Tom auf sein Pferd und prescht aus der Höhle.
Cassandra, Thral'zuk und Tamar sind dicht hinter ihm. Nur Mirianna hat etwas Abstand - sie hat ihren Bogen gezogen und einen Pfeil aufgelegt. Ihr Pferd lenkt sie souverän mit den Beinen.

Lord Thyron scheint heute ebenfalls in keiner guten Laune, denn kräftiger Regen schlägt Tom ins Gesicht und der Wind heult ihm um die Ohren. Im Unwetter reitet die Truppe so schnell es irgendwie geht weiter.
Nach Stunden im Unwetter und dem halsbrecherischen Tempo sind alle sehr erschöpft. Wenigstens hat die Truppe wieder den Waldrand erreicht. Im Dunkel des Unwetters wirkend die Bäume aber unwirklich und wenig einladend. Dennoch schlägt man schnell ein Lager auf.

Tamar und Thral'zuk bauen einen behelfsmäßigen Unterstand aus Ästen und zusätzlichen Decken.
Cassandra entfacht wie auch immer ein Feuer, das sich tapfer gegen den Regen erwehren kann.

Schnell entledigen sich die Mitglieder dem Großteil ihrer nassen Kleidung und sitzen in Decken gehüllt um das Feuer.

Mirianna hält weiterhin ihren Bogen bereit. Ihre Augen glänzen von einem inneren Feuer.
"Das war knapp und sehr interessant, Tom Norton.", meint sie kryptisch. "Noch nie habe ich zwei Dämonen so nah gestanden. Du bist tapfer und wagemutig. Was hat es mit diesem Ring auf sich?"


Überrascht stellt Tom fest, dass er noch gar nicht ergründet hat, was es sich mit dem Geschenk der Eschva Ylmadria auf sich hat.
Vorsichtig begutachtet er den Ring an seinem Finger. Ist etwas passiert? Er horcht in sich hinein. Nicht direkt, aber irgendwie scheint er einen Ruf zu spüren. Einen Drang nach Norden zu gehen.
Fast würde er glauben der Ring folgt einen Leitfeuer - einem Kompass gleich.

"Dein Geist wird auch nicht müde, oder?", meldet sich Thral'zuk zu Wort in Richtung von Mirianna. "Wir sitzen hier halbnackt eng um ein Feuer und du kannst nur an den Auftrag denken. Wir können froh sein, dass wir überlebt haben. Was waren das überhaupt für Typen?" Er grinst frech und legt noch etwas Holz aufs Feuer.

"Dreckige Halsabschneider!" - flucht Tamar finster.

"Krank waren die Männer auf jeden Fall. Ich weiß aber nicht, ob ich Angst vor ihnen oder dem Dämon haben sollte.", meint Cassandra.

Was meint Tom?
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61056 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

Iljardas
Geschrieben: 08.04.2020 - 20:56


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Dachte hier geht es mal wieder weiter - aber ich glaub dazu sind wir leider mittlerweile zu wenig Spieler sad.gif
  zum Forum: Winterkampagne · zum Beitrag: #61031 · Antworten: 78 · Aufrufe: 87,231

Iljardas
Geschrieben: 08.04.2020 - 20:51


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Hallo zusammen,

wir hatten eine Runde via Teams - das war auch extrem lustig.

Allerdings hatten wir nur drei Spieler plus Meister.
Wenn es mehr werden weiß ich nicht, ob das gut ausgeht.

Greetz
Iljardas
  zum Forum: Auf ins Abenteuer... · zum Beitrag: #61030 · Antworten: 7 · Aufrufe: 5,272

Iljardas
Geschrieben: 28.03.2020 - 21:10


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Tom und die anderen hetzen nach Norden.
Dort sind bereits die Stimmen der anderen Wachen zu hören, die mit dem gefangenen Dämon herumschreien.

Die Truppe hetzt weiter und kommt zum Eingang der Mine.
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61022 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

Iljardas
Geschrieben: 19.03.2020 - 15:01


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Das ist das Verblüffende für Tom: Seine Gefährten und er sind komplett sichtbar, aber die Fremden scheinen sie nicht zu sehen.
Auch diese Männer sind irgendwie verändert und sehen sehr krank aus. Rotunterlaufene, leicht glühende Augen. Dünnes, fahles Haar. Fahle, nahezu durchscheinende Haut.

Mirianna hat derweil bereits ihre Waffe gezückt, um Tom beizustehen.
Ebenso wie Thral'zuk, der bereits aus dem Raum geeilt war.

Tamar zückt einen Dolch und wirft diesen in hohem Bogen auf das Bett.
Als der Gegenstand dort aufprallt, wenden sich alle Gegner erschrocken dem Gegenstand.

Mit klopfendem Herzen duckt sich Tom an dem Mann vorbei, welcher über seinen Fuß gestolpert war.
Mirianna, Tamar und Cassandra sind dicht hinter ihm.

Wohin?
Nach Westen oder nach Norden?


  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61019 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

Iljardas
Geschrieben: 16.03.2020 - 11:32


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Tom versucht an den Räubern vorbeizuschlüpfen. Ungeschickterweise beachtet er einen Mann rechts von ihm, der einen Schritt zurücktritt und über Toms Bein stolpert.
Dieser schreit auf, dass hier irgendjemand im Raum sei.

Was macht Tom?
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61017 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

Iljardas
Geschrieben: 13.03.2020 - 16:00


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Die anderen nicken nur kurz und weichen zur Seite an die Wand.

Gerade noch rechtzeitig, denn die Wachen kommen direkt hereingestürmt. Sie nähern sich vorsichtig dem Bannkreis der Eschva und rufen nach ihr.
Ein Mann sieht den zerstörten Stein an der Seite.

Wenn die Truppe den Raum verlassen möchte, bitte eine Gewandtheits-Probe ablegen.
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61015 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

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Geschrieben: 13.03.2020 - 15:52


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"Wo ist der Ring?", meint Tamar leise hinter Tom.

Als der Hirte in seine Manteltasche fasst, findet er dort jenen Ring der Eschva vor. Wagt er es ihn anzuziehen?

Bevor Tom aber weiter nachdenken kann, wird es laut im großen Raum.
Die Wachen kommen mit gezückten Waffen in den Raum gestürmt.
Einer ruft laut: "Der Alarm bei den Bannkreisen war zu hören. Vier zu mir und die anderen nach Norden."

Was macht die Truppe?
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61013 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

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Geschrieben: 12.03.2020 - 15:33


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Die Kriegerin nickt kurz. "Tritt zurück." Als Tom etwas Platz schafft, zieht Mirianna ihren Zweihänder und hämmert diesen gegen den Stein. Mit einem Knacken bricht dieser und grünlicher Rauch tritt aus.

Die Dämonin grinst breit. Auf einmal schnellt sie nach vorne und umgreift Toms Taille. Sie zieht ihn an sich und haucht ihm ins Ohr. "Ylmadria schuldet dir etwas." Ebenso schnell weicht sie von ihm, bevor Miriannas Klinge sie anpeilt. "Für den Weg nach draußen seid ihr verborgen vor bösen Augen. Aber berührt und verletzt niemanden. Auf unser Wiedersehen." Mit einer Pirouette verschwindet sie im Boden.
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61011 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

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Geschrieben: 12.03.2020 - 09:33


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"Habe ich euch nicht bereits geholfen, wenn ich euch verrate wie ihr in der Räuberlager kommt?", die Eschva macht einen Schmollmund. "Solvaza wird von dem Magier an anderer Stelle gefangen gehalten. Er vergnügt sich einfach zu gerne mit uns, als dass er uns weit weglässt." Sie lächelt breit. "Ich mache euch ein Angebot: Befreit mich aus diesem Loch und ich schenke euch gleich drei Dinge. Erstens euer Leben, zweitens den Weg hier raus und drittens einen Weg zu Solvaza." Sie öffnet ihre linke Hand und darin liegt ein Goldring mit einem blutroten Stein.

Tom wirft einen genauen Blick im Raum herum. Die Runen auf dem Boden sind akribisch gezeichnet - wie auch beim Gefängnis des Dämons Haesk'dyrma. Tom fällt auf, dass die Runen teilweise mit Silberfarbe gezeichnet wurden. Aber dazu kennt er sich zu wenig aus in diesem Metier. Die Eschva hat keine Waffe und wirkt eher zierlich. Ihre Schwester war etwas muskulöser und ehrfurchtsgebietender. Ansonsten fällt dem Hirten nichts weiter auf.
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61009 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

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Geschrieben: 11.03.2020 - 20:13


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Die Eschva lacht. "Nein oder doch. Wenn er tot ist, erlischt sein Bannkreis. Aber ihr könnt auch einfach den Stein zerstören." Damit zeigt die Dämonin an die neben dem Eingang. Etwas überrascht und auch leicht beschämt, erkennt Tom dort einen grünen Stein, welcher leicht leuchtet.

Was tut er?
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61007 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

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Geschrieben: 11.03.2020 - 15:16


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Die Eschva überlegt kurz und scheint dann zu resignieren.
"Befreit mich und ich stehe in eurer Schuld. Für die Zukunft. Für jetzt so viel: Sterbliche reden gerne mehr, als sie sollten. Das Lager der Räuber ist gut gesichert mit zahlreichen Wachen. Durch Gewalt werdet ihr es nicht schaffen. Der verdammte Schwarzmagier geht aber lieber ungesehen ins Lager. Sucht einen Tunnel an den Wurzeln des Alten Hünen entlang. Aber seid vorsichtig in seinen Räumen. Reicht euch das?"
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61005 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

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Geschrieben: 11.03.2020 - 13:34


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Die Eschva erhebt sich katzengleich vom Bett und läuft auf Tom zu.
Bleibt allerdings vor einem Runenkreis stehen, als dieser leicht zu leuchten beginnt.

"Du kennst meine Schwestern, Sterblicher? Ich bin die Lust und Begierde. Schau mich an.", sie lässt ihre Hände an dem nackten, makellosen Körper herabgleiten. "Wie könnte ich dir Böses tun."

Tom kann ein lauten Schlucken hinter sich hören. Ist sich aber unsicher, ob dies von Tamar oder Thral'zuk kommt. mellow.gif

"Genug, Dunkelkind!", meint Mirianna bestimmt und die Eschva zuckt merklich zusammen. "Antworte auf die Frage!"

"Warum sollte ich meine Befreier angreifen? Sagt mir woher ihr meine Schwestern kennt und was der Preis ist."
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61003 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

Iljardas
Geschrieben: 10.03.2020 - 17:03


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Die anderen schließen sich mit an.

Mirianna zieht ihre Zweihandklinge ebenso wie Thral'zuk.
Cassandra hat den Bogen gezückt und Tamar steht mit dem Schwert in der Hand an ihrer Seite.

Die Zellen linkerhand sind leer, bis auf etwas Stroh. Das hingegen scheint aber noch nass zu sein, da es leicht glänzt und vor allem stinkt.

Doch davon lässt sich die Truppe nicht ablenken. Tom kann einen Blick nach rechts werfen und sieht zu seiner Erleichterung ein Holztür, die dort eingelassen ist. Anscheinend wurde der Schlafraum zum Gefangentrakt abgetrennt.

Mit schnelleren Schritten eilen die Abenteurer weiter und ihre Stimmung ist angespannt. Tom geht als erster in den Gang nach Süden, der nach nur ein paar Metern wieder in einen Raum übergeht.
Auch hier ist wieder eine einzelne Zelle.
Auch diese beherbergt einen ungewöhnlichen Gefangenen.

Der Hirte staunt nicht schlecht über den Anblick einer komplett nackten Frau, die vor ihm auf einem breiten Bett liegt.
Lüstern lächelt sie ihn an, dass ihm das Blut in den Kopf steigt oder war es in eine andere Körperregion.
"Seid ihr gekommen, damit ich euch Freude bereite?", haucht sie Tom entgegen.
Ihr Anblick und ihre Aura sind überwältigend. Fast fühlt der Hirte sich wortwörtlich von ihr angezogen.

Da greift Mirianna ihn am Arm und die widernatürliche Anziehung wird schwächer. "Es ist eine Eschva, Tom. Pass auf." Sie schenkt ihm ein seltenes Lächeln - und sieht dabei nicht minder bezaubernd aus wie die Eschva. "Wobei du ja anscheinend ein Faible für diese Wesen hast."
  zum Forum: Schattenkinder · zum Beitrag: #61001 · Antworten: 2067 · Aufrufe: 173,751

Iljardas
Geschrieben: 10.03.2020 - 12:33


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Tom ist zwar nicht sonderlich schnell, aber dafür äußerst geschickt und leise.

Der Weg im Osten führt nach Süden weiter und in einen größeren Raum über.
Links von sich kann Tom Gefängniszellen erkennen, die in der Wand eingelassen sind.
In der Mitte steht ein großer mächtiger Käfig, dessen Gitterstäbe auch eine Bestie halten könnten. Der Käfig ist aber leer.

Ein Gang geht nach rechts weg und ein weiterer Gang führt nach Süden.
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Iljardas
Geschrieben: 01.03.2020 - 14:19


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"Wenn wir Zeit hätten, würde ich mich den nächsten Tag mit diesem Wesen noch unterhalten. Aber die haben wir leider nicht.", meint Mirianna beinahe traurig an. Dann nickt sie nur.
Die anderen drei sind jedoch froh aus dem Raum zu kommen.

Glücklicherweise scheint weiterhin niemand etwas über die Eindringlinge bemerkt zu haben. Nur wie lange noch?

Die Gruppe kommt wieder an der Abzweigung in den Raum mit den mindestens zwei Fremden vorbei.

Bitte folgende Probe ablegen:
Laufen-Probe
Verbergen-Probe
Geräuschloses Handeln-Probe


Wohin dann?
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Iljardas
Geschrieben: 28.02.2020 - 09:14


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Erneut flammen die Runen nicht auf. "Das ist das Werk des Schwarzmagiers. Er hat mich hierher gelockt und dann mit den Bannkreisen gefangen. Der innere Kreis fesselt mich hier und der äußere Kreis zwingt mich zu antworten. Born Hex Melcon verfolgt nur eigene Ziele." Der Dämon gibt ein rasselndes Geräusch von sich - vielleicht so etwas wie ein Lachen. "Ihr Sterblichen denkt, dass ihr mit den Mächten der Nacht spielen könnt und nicht verschluckt werdet. Verbündete gegen Melcon gibt es viele - die Frage ist, ob diese euch nicht angreifen oder ob ihr mit diesen zusammenarbeiten wollt. Die drei Schwestern können euch helfen - wenn ihr euch traut ihnen zu trauen."
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Iljardas
Geschrieben: 20.02.2020 - 17:14


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Wieder leuchten die Runen nicht auf - spricht der Dämon mit freiem Willen? "Borrn Hex Melcon hat den Schattenfluch beschworen, da er glaubt dadurch die Macht eines alten Dämons zu erlangen. Der Fluch zehrt an der Lebensenergie eines Wesens und verwandelt es langsam in einen Schatten seiner selbst. Der Magier versteht aber nicht, dass er dadurch nur jemand anderem in die Karten spielt. Wenn ihr sein Amulett zerstören könnt, dann brecht ihr seine Macht."
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Iljardas
Geschrieben: 19.02.2020 - 11:24


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Mirianna stimmt Tom nickend zu und mustert den Dämon feindselig.

Als Tom einen Blick in die Runde der Mitstreiter wirft, meldet sich Cassandra zu Wort.

"Tom ich glaube, dass der Dämon nicht freiwillig so offen und ehrlich antwortet. Vielmehr scheinen die Bannkreise ihn an diesem Ort festzuhalten und gleichzeitig noch dazu zu zwingen alle Fragen zu beantworten. Welche Fragen wären für uns noch wichtig?"

Tamar wendet sich daraufhin an den Dämon: "Du hast von einem Ritual gesprochen was dieser Schweinehund mit Ania vollzogen hat. Was hat er mit ihr getan?"

Der Dämon antwortet - und keine der Rune glüht diesmal auf. "Meine Welt ist gerade in Aufruhr, da sich alte Götter wieder erheben und das Gleichgewicht aus den Fugen heben. Dieser Narr meint mit der Magie der Schatten spielen zu können und wird in eine Falle tappen. Er hat mit dem Ritual den Schattenfluch auf zahlreiche Wesen ausgesprochen, ohne zu wissen was dies heißt."
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Iljardas
Geschrieben: 18.02.2020 - 13:45


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"Ich könnte es mit meiner Klinge probieren, aber ich weiß nicht ob es klug ist dieses Wesen zu befreien und ob der Bannkreis ohne Schwierigkeiten durchbrochen werden kann.", meint Mirianna etwas skeptisch. Sie schaut den Dämon an. "Was würdest du tun, wenn wir dich befreien? Würdest du uns angreifen?"

Um den Dämon leuchten erneut Runen auf, bevor er spricht. "Natürlich würde ich euch angreifen und dich gefangennehmen, Lichtkriegerin." Die Antwort ist offen und ehrlich gesprochen.

Auf Toms Frage antwortet er danach. "Die Menschenfrau Ania hält der Magier in seinem Kerker bei den Räubern gefangen. Er hat ein Ritual mit ihr durchgeführt."
Bei diesem Satz springt Tamar nach vorne und redet auf den Dämon ein von dem Ritual zu berichten, aber dieser setzt seine Antwort erst noch fort: "Ich rede von einer Eschva, die vermisst wurde. Ich glaube ihr habt schon eine getroffen."

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Iljardas
Geschrieben: 17.02.2020 - 10:05


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"Selbst in der Finsternis gibt es solche, die sich Priester nennen. Ich habe von den Bamurin und ihrer Magie gelesen. Sie besitzen großes Wissen.", antwortet Mirianna nickend.

"Borrn Hex Melcon ist nicht hier, sondern im Lage der Räuber. Dort hat er ein Labor, in welchem er an anderen Sterblichen experimentiert. Dies ist nur ein Gefängnis für mich und andere Wesen, die er sicher außerhalb des Lagers sehen möchte. Die alte Mine wurde von den Räubern im Auftrag von Harlot Jona Sylm wieder in Stand gesetzt. Der Hauptmann ist den Worten des Schwarzmagiers verfallen und folgt seinem Befehl." Die Gestalt sucht kurz nach Worten, als weitere Runen aufflammen. Dann redet sie weiter. "Zerstört diese Runen mit einer magischen Klinge, wenn er ihr den Zorn der Magie nicht scheut. Oder tötet den Schwarzmagier. Dann bin ich frei." Auf Toms letzten Satz antwortet er mit einem Aufleuchten seiner glühenden Augen. "Einen Kampf in der Mine werdet ihr nur mit Blutzoll gewinnen. Wenn ihr geschickt vorgeht, findet ihr mehr Wissen und vielleicht noch eine lange vermisste Schwester - ohne Blut zu vergießen."

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Iljardas
Geschrieben: 02.02.2020 - 19:25


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Mit zwei, drei Gesten von Tom verteilt sich die Truppe auf beide Seiten des Eingangs in den Raum.

Die Gestalt in den Runenkreisen spricht weiter nachdem wieder ein paar andere Runen aufgeleuchtet haben.
"Wie gesagt ist mein Name Haesk'dyrma. Ich bin ein Abt des Ordens der Roten Nacht. Einem Orden der Bamurin. Der Schwarzmagier Borrn Hex Melcon. Ihr könnt die Bannkreise nur mit einer magischen Waffe zerstören oder indem ihr den Magier tötet."
Haesk'dyrma spricht langsam und deutlich. Er bewegt sich dabei nicht einen Millimeter. Tom spürt keine Hinterlist oder Zorn ihnen gegenüber. Offen gesagt wirkt das Wesen teilnahmslos, fast betäubt.

Mirianna meldet sich zu Wort. "Die Bamurin sind mächtige Dämonen. Ich habe gelesen, dass sie die Geistlichen der Dämonen sind. Wir sollten vorsichtig sein. "
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Iljardas
Geschrieben: 30.01.2020 - 22:11


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Als Tom die Worte spricht leuchten einige Symbole in den Kreisen heller auf.
Die Altraumgestalt antwortet daraufhin: "Mein Name ist Haesk'dyrma. Ich bin in eurer Sprache ein Abt meines Ordens."

Das Wesen scheint wirklich in dem Kreis gefangen zu sein - so würde Tom es zumindest einschätzen.
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